Reiseberichte Chile

Das über 4.000 Kilometer lange und schmale Land, Chile, liegt zwischen dem Pazifik und den Anden, und beinhaltet sämtliche Klimazonen. Auf meiner Reise erlebte ich atemberaubende Landschaften, unzählige Fjorde, zahlreiche Gletscher, grüne Seenlandschaften, wilde Küstenabschnitte, trockene Wüsten, schneebedeckte Vulkane und die faszinierenden Weiten Patagoniens. Ich begegnete eine abwechslungsreiche Natur, interessante Städte und gastfreundliche Menschen. Von den Fjorden und Gletschern im Süden Feuerlands, über die Wein- und Obstregionen, einer sehenswerten Hauptstadt, bis zur trockenen Atacama-Wüste im Norden, führte mich meine Reise durch eine Welt voller Kontraste. Unvergessliche Erlebnisse, besonderen Begegnungen und die vielen Eindrücke, machte Chile für mich zu einem einzigartigen und faszinierenden Reiseziel.

Hier findest du die Posts der Reise durch Chile – vom ältesten bis zum aktuellsten Reisebericht.
- FeuerlandFeuerland – bis an die Südspitze des Kontinents Vor einhundert Jahren wurde der Panamakanal eröffnet. Dadurch verlor die Magellanstraße ihre Bedeutung als Hauptseeroute zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean. Diese natürliche Seestraße bildet die Grenze zu Feuerland, welches sich Argentinien und Chile teilen, und das Ziel für „Hausi“ und mich war.Feuerland wurde bereits vor über 10000 Jahren von Ureinwohnern, die über Jahrhunderte von Mittelamerika aus immer weiter in den Süden einwanderten, besiedelt. Als erster Seefahrer aus Europa erreichte Ferdinand Magellan im Oktober 1520 Feuerland.Nach meiner Überquerung der Magellanstraße mit der Fähre bei Punta Delgada, ging es nach einer kurzen… Feuerland weiterlesen
- Patagonien RN40 SüdenChile und Argentinien – Naturparkperlen im Südwesten Patagoniens Mit der Fähre ging es vom chilenischen Teil Feuerlands über die Magellanstraße, von Porvenir nach Punta Arenas. Die Stadt an dieser ehemals wichtigen Handelsroute verlor ihre Bedeutung nachdem der Panama Kanal vor einhundert Jahren eröffnet wurde, und die Schiffe bei ihrer Fahrt zwischen den beiden Ozeanen somit nicht mehr den langen Weg über die Magellanstraße nehmen mussten. Alte Schiffswracks am Ufer bezeugen noch diese Zeit, und die Monumente ehren die damaligen mutigen europäischen Seefahrer, die es wagten über den Atlantik hierher zu segeln. Heute sind es die Kreuzfahrtschiffe die den abgelegenen Ort… Patagonien RN40 Süden weiterlesen
- Chile Carretera AustralChile – entlang der Carretera Austral Nachdem ich über den Paso Roballo von Argentinien nach Chile eingereist bin, fuhr ich direkt in den Nationalpark Patagonia. Dieses 690 Quadratkilometer große Naturreservat war ursprünglich eine große Ranch oder Estancia im Tal „Valle Cacabuco“. Der Park besteht aus weitläufigen Steppenlandschaften, Waldgebiete und Seen, ein Kontrast zur trockenen Halbwüste auf der Argentinischen Seite. Der Nationalpark ist reich an Tierwelt. Vor allem waren Guanakos überall gegenwertig, und ließen sich beim Grasen kaum stören. Die schneebedeckten Gipfel der südlichen Anden waren in der Ferne zu sehen. Im Westen grenzt der Nationalpark an dem Rio Baker, der… Chile Carretera Austral weiterlesen
- Chile MitteChile – Dinosaurierspuren, Wein und die pulsierende Hauptstadt Nachdem ich über die „Carretera Austral“ den Süden Chiles durchquert hatte, kam ich nun in der „Lakes District“ an. Diese wunderschöne Seenlandschaft umgeben von den hohen Bergen der südlichen Anden, ist sehr reizvoll zum Wandern, und für den Tourismus gut erschlossen. Aber wie schon vorher im Süden, versprach die Wettervorhersage auch hier leider keine Besserung. Da traf ich zufällig auf ein deutsches Restaurant, und gönnte mir als Entschädigung für das Regenwetter einen guten Leberkäse mit Kartoffelsalat. Puerto Varas liegt am „Lago Llanquihue“, mit einer Gesamtfläche von 877 km² der zweitgrößte See Chiles.… Chile Mitte weiterlesen
- Chile NordenChile – die wundervolle Atacama und die Andenüberquerung Von den Städten in der Mitte des Landes ging meine Reise durch Chile weiter entlang der Küste in Richtung Norden. Das in Nord-Süd-Richtung sehr langgestreckte Land besitzt mehrere Klimazonen. Hier im Norden veränderte sich die Natur abermals. Es wurde trockener. Der hier immer noch kalte aber fischreiche Pazifik bietet der Fauna genügend Nahrung. Auf den kleinen Inselchen und vorgelagerten Felsen verweilen sie. Wie hier am „Monumento Natural Isla Cachagua“ konnte ich verschiedene Seevögel, wie Pelikane, Pinguine oder Kormorane beobachten. Im ebenfalls an der Küste liegenden Park „Bioparque Puquén“ waren unterschiedliche Kakteen, sowie… Chile Norden weiterlesen
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